RECHENPROBLEME

35 + 12 = 11
Oder doch nicht?

Das Rechnen macht vielen zunächst Mühe.
Wenn aber seltsame Ergebnisse auftauchen und Rechenwege unklar bleiben bzw. wenn das Rechnen stets nur ein Zählen bleibt, kann eine Dyskalkulie vorliegen.

Lassen Sie das von einem Spezialisten oder einer Spezialistin abklären!

ZITATE

Legastheniker benutzen die Fähigkeit des Gehirns, Sinneswahrnehmungen zu verändern und zu erzeugen. (Ronald Davis)

Dyskalkulie

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ZiffernsymboleDass ähnlich aussehende Ziffernsymbole häufig verwechselt werden, deutet auf eine mögliche Legasthenie hin.

Doch das bedeutet nicht, dass auch eine Dyskalkulie (= Rechenschwäche bzw. Teilleistungsschwäche in Mathematik) vorliegen muss.
Die Probleme im Symbolbereich können durch ein ganz "normales" Legasthenietraining bearbeitet werden.

9er-BrettTreten aber zusätzlich Schwierigkeiten auf mit dem Erfassen von Mengen und Größen, mit der Überschreitung der 10er- und 100er-Schwelle sowie mit der Orientierung im Zahlenraum allgemein, sind das deutliche Anzeichen für eine mögliche Dyskalkulie.

Der betroffene Mensch benötigt in der Regel ungewöhnlich lange selbst für einfache Rechenschritte, kann auch Zwischenergebnisse beim Kopfrechnen meist nicht speichern. Das 1x1 zu lernen macht ihm große Probleme, ebenso die Rechenregeln. Bei Textaufgaben ist es ihm kaum möglich, den richtigen Rechenansatz zu finden. Und die Bedeutung der Rechensymbole (+ - · : = ~ usw.) ist bei ihm nicht sicher verankert.

Beim Zählen werden oft Ziffern ausgelassen, das Rückwärtszählen gelingt in der Regel nur schlecht oder gar nicht.

Hier kann ein spezielles Training helfen, die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Eine genaue Diagnose, ob auch wirklich eine Dyskalkulie vorliegt, bleibt selbstverständlich dem Fachkundigen überlassen.

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©2012 by Manfred P. Bauer (Diplom. Legasthenie- und Dyskalkulietrainer des EÖDL)